Aus der Regionsversammlung: Rede zum Grundsatzbeschluss Teilneubau am KRH Klinikum Lehrte im Rahmen der Umsetzung des Versorgungskonzeptes Ost

Elke Zach, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion HannoverFoto: Elke Zach
 

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion Hannover, Elke Zach, sagte dazu:

- Es gilt das gesprochene Wort -

Wir haben mit den zuletzt beschlossenen Drucksachen auf die Zukunftsfähigkeit des Klinikums gesetzt. Und auch mit der jetzt zu beschließenden Drucksache führen wir das Krankenhaus in Lehrte in eine gute Zukunft.

 

All denen, die in den letzten Wochen und Monaten noch geunkt und negative Äußerungen zum Erhalt des Klinikstandortes ausgeführt haben, bleibt nun wohl nichts anderes übrig, als zuzugeben, dass es reine rhetorische Panikmache war.

Das Versorgungskonzept im Osten der Region – beruhend auf den Planungen der Medizinstrategie – wird mit dem Beschluss so ausgeführt. Großburgwedel bekommt einen Neubau. Lehrte wird mit dem Schwerpunkt der Altersmedizin zukunftsfähig ausgebaut. Dies ist ein wichtiges Zeichen, auch für die Beschäftigen im Krankenhaus Lehrte.

Dafür ist die Politik im Schulterschluss mit der Verwaltung bereit Geld in die Hand zu nehmen. Das ist gut so und es sei nochmals gesagt: wer uns in der Vergangenheit zugehört hat, der wusste, dass wir als SPD immer für den Erhalt und den zukunftsfähigen Ausbau des Krankenhauses in Lehrte waren und dafür auch bereit waren und sind, Geld zur Verfügung zu stellen.

Im Ausschuss Soziales, Wohnungswesen und Gesundheit ist diese Drucksache einstimmig angenommen worden. Mich persönlich hat das sehr gefreut und es zeigt die Wichtigkeit des Klinikums Region Hannover. Das Klinikum ist ein wichtiger Faktor in der Region und uns als Politikerinnen und Politiker in der Region Hannover sollte bewusst sein, dass wir auch weiterhin das Klinikum in der Trägerschaft der Region halten müssen. Dazu gehört die Zukunftsfähigkeit in allen Bereichen. Und dazu gehört auch, dass wir gute Ideen nicht zerreden, sondern einig hinter dem Klinikum stehen und es nicht für unsere politische Argumentation herhalten muss. Dafür ist es mir zu schade und zu wichtig.