Die Umwelt-AG der SPD-Regionsfraktion besucht die Energiegenossenschaft Laderholz

Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover
 

2015 nahm die Genossenschaft das Projekt Nahwärmenetzwerk zur Energieversorgung - des Dorfes Laderholz in Angriff. Nach Planung und Bau der Halle und der nötigen Infrastruktur – eigenes im Erdreich verlegtes Leitungssystem - ging der Betrieb im Sommer 2016 ans Netz.

 

Die Baukosten hierfür betrugen über 1,1 Mio. Die Holzhackschnitzelheizung versorgt mittlerweile 75 % der Haushalte mit Warmwasser und Heizung. Über insgesamt 4,5 Kilometer Leitung werden rund 2,1 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Mit 7 bis 9 cent pro Kilowatt ist diese Heizung günstiger als Anlagen mit fossilen Brennstoffen.
Ein eigener Brennkessel mit Schornstein ist für die Haushalte, die angeschlossen sind, somit überflüssig.

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Die Energiegenossenschaft betreibt das Nahwärmenetz mit viel Engagement und ehrenamtlicher Arbeit. „Es ist die erste Anlage dieser Art in der Region Hannover, die Vollversorgung für die angeschlossenen Haushalte sicherstellt. Das hat großen Vorbildcharakter für andere Dörfer“, meint Christina Schlicker, stellv. Fraktionsvorsitzende.

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„Neben den unbestrittenen Vorteilen für die Bewohnerinnen und Bewohner leistet dieses Projekt einen großen Beitrag für den Klimaschutz und den Ressource sparenden Einsatz von fossilen Brennstoffen“, so Peter Heberlein, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion abschließend.

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