AG Kinder und Jugend besuchte die KiTa Murmelstein in Garbsen

 

„Hier wird eine wirklich hervorragende integrative und teils auch schon inklusive Arbeit geleistet“, so war der Tenor eines Besuches der AG Kinder und Jugend der SPD-Regionsfraktion anlässlich eines Besuches der ev.luth. Kindertagesstätte Murmelstein in Garbsen.

 

Nach einem Rundgang mit Kita-Leiterin Anke Bücher, bei dem sie den Regionspolitikern die zahlreichen Aktivitäten und Bildungsprogramme des Kindergartens – wie Sprachförderung, Gesundheitserziehung, Elterncafé und –seminare sowie die thematischen Inhalte ihrer Arbeit erläuterte, wurden die Schwerpunktthemen „Inklusion“ und „Älterwerden in der Kita“ erörtert.
„In diesem bunten Kindergarten, der zu 94 % von Kindern mit Migrationshintergrund besucht wird, wird deutlich, wie wichtig die Ausbildung von qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern ist und das diese Ausbildung ausreichend gefördert werden muss“, so der Sprecher der AG Dr. Dirk Härdrich und die örtliche Regionsabgeordnete Daniela Grunwald-Galler. „Gerade im Hinblick auf die Inklusion ist eine erfolgreiche und kindgerechte Arbeit nur möglich, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausreichend geschult werden und auch ein ausreichender Personalschlüssel vorhanden ist, um dem Anspruch gerecht zu werden“.

Kita-Leiterin Anke Bücher (links) zeigt den SPD-Regionspolitikern Dr. Dirk Härdrich, Cornelia Busch, Daniela Grunwald-Galler, Werner Bürgel, Rudi Alker und Sascha Glade (von links) die Kita Murmelstein in Garbsen.

Kita-Leiterin Anke Bücher (links) zeigt den SPD-Regionspolitikern Dr. Dirk Härdrich, Cornelia Busch, Daniela Grunwald-Galler, Werner Bürgel, Rudi Alker und Sascha Glade (von links) die Kita Murmelstein in Garbsen.

Vorbehalte gegenüber der Inklusion gibt es in diesem Kindergarten nicht. Im Gegenteil: „Wir freuen uns auf alle Kinder, die neu zu uns kommen und leben schon seit vielen Jahren erfolgreich die sogenannte „graue“ Inklusion“, so Anke Bücher. „Schön wäre es nur, wenn wenigstens in den inklusiven Gruppen eine dritte Betreuungsperson zur Verfügung stände, um den Anforderungen gerecht zu werden und auch in Urlaubs- und Krankheitszeiten ein wenig Luft zum Durchatmen zu haben“.
Auch zum Thema „Älterwerden in der Kita“ haben die Regionspolitiker eine erstaunliche aber erfreuliche Antwort bekommen. Während vielerorts über gesundheitliche Probleme geklagt werden, wird hier das Älterwerden der Mitarbeiter als wertvolle Ressource der Lebenserfahrung erlebt und gelebt. „Die Erfahrungen unserer langjährigen und erfahrenen Mitarbeiterinnen sind ein Schatz, den wir nicht missen möchten und den wir gerne an jüngere Kolleginnen und Kollegen weitergeben möchten“, so die Kita-Leiterin.