SPD-Fraktion informiert sich über das neue Projekt PACE mobil

Besuch PACE
 

Die AG Berufliche Bildung und Qualifizierung besuchte am Donnerstag, 22. August, das Pro-Aktiv-Center (PACE) in Laatzen, welches Unterstützung für junge Menschen im Übergang Schule/Beruf bietet. Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 27 Jahren werden dort Hilfestellungen bei jeglichen Problemen mit Schule, Ausbildung, Beruf oder im sozialen Umfeld geboten.

 

Mit 1,5 Stellen werden von PACE in Laatzen gut 50 junge Menschen im sogenannten Case-Management betreut. Mit ihnen werden die naheliegenden und erreichbaren Ziele definiert und verfolgt. Innerhalb von sechs Monaten wird mit den jungen Menschen gearbeitet, um ihre Pläne nach und nach abzuarbeiten.

Neu ist PACE mobil, was im April dieses Jahre gestartet ist. Hier wird mit aufsuchender Sozialarbeit agiert. Das Jobcenter gibt die Namen von Jugendlichen, die für das Jobcenter nicht mehr greifbar sind, an die Sozialarbeiter weiter. Diese fahren dann zu den Jugendlichen und nehmen so den Kontakt auf. Mit zwei ganzen Stellen werden derzeit 16 Jugendliche, überwiegend männliche, angeleitet. Mit diesem intensiven Kontakten gelingt es erfolgreich, die jungen Menschen wieder zu stabilisieren und kleine Ziele zu erreichen. Sollte es nicht gelingen in den 16 - 24 Wochen die Jugendlichen sich selbst überlassen zu können, werden sie intern an PACE verwiesen, wo sie weiter sechs Monate Unterstützung bekommen.

Da dieses Thema über die Regionspolitik hinaus auch das Land und den Bund betrifft, haben die Landtagsabgeordnete Dr. Silke Leseman und der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch ebenfalls an dem Gespräch teilgenommen. Der Sprecher der AG Berufliche Bildung und Qualifizierung, sowie Lesemann und Miersch konnten den Mitarbeitenden von PACE versichern: "Wir tauschen uns regelmäßig über dieses wichtige Thema aus, um jungen Menschen gemeinsam eine möglichst gute zweite Chance bieten zu können. Bei dieser Aufgabe ziehen wir alle an einem Strang."

Die SPD-Fraktion im Gespräch