Fulgurit-Asbestzementschlammhalde in Wunstorf-Luthe

 

Ergebnis des Expertenhearings soll umgesetzt werden!

Nach eingehender Diskussion haben sich SPD und Grüne entschieden:

„Grundlage unseres Fraktionsbeschlusses stellt das Ergebnis des Experten-Hearings am 30. Oktober dar“, erläutert Silke Gardlo, die SPD-Fraktionsvorsitzende.
„Wir folgen der Meinung der Fachverwaltung, wonach auf der Grundlage der Sanierungsplanung und der Auswertung des Expertenhearings eindeutig eine Oberflächenabdeckung (so genannte Variante 1 im Hearing) anzustreben ist.“
Raoul Schmidt-Lamontain, Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion, ergänzt:
„Wir wollen die Halde so wenig wie möglich bewegen, daher sprechen wir uns für die Variante 1 aus“.

Frank Straßburger, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion weist darauf hin, dass es sich um die einzige Variante handele, die von fast allen Sachverständigen unterstützt worden sei. Hierbei verbleibe die Asbestzementschlammhalde auf der derzeitigen Grundfläche am Standort und werde eingehaust, so dass keinerlei Schadstoffe austreten könnten.
„Bei den Bauarbeiten, d.h. bei der Modellierung der Halde müssen höchste Sicherheitsstandards gelten“, betont Ulrich Schmersow, der umweltpolitische Sprecher der Grünen. „Es soll möglichst keine Faser in die Luft entweichen.“ Nach Wunsch der Grünen soll die Belastung des Grundwassers mit Arsen auch nach Abschluss der Sanierung weiterhin beobachtet und stichprobenartig untersucht werden.

Die SPD-Regionsfraktion und die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN streben nun die Erarbeitung einer Beschlussdrucksache auf Basis der genannten Variante 1 an.