SPD-Fraktion besucht den Verein alleinerziehender Mütter und Väter

VAMV Besuch
 

Alleinerziehende, in der Regel Mütter, stehen in ihrem Alltag vor zahlreichen Problemen, bei denen sie Unterstützung benötigen. Das reicht von eigenen psychosozialen Fragen, Erziehungsproblemen mit den Kindern bis hin zu Fragen der Alltagsbewältigung. Das erfuhren die Mitglieder der AG Kinder und Jugend bei ihrem Besuch beim "Verein alleinerziehender Mütter und Väter" in Hannover.

 

Die Geschäftsführerin Andrea Waibl erläuterte dabei die Beratungsleistung des Vereins. Neben mehr als 1.000 Telefonberatungen im Jahr zählen dazu sozialpädagogische Beratungsstunden, um anstehende Beziehungs- und Erziehungsfragen zu lösen. Diese träten vor allem im Kleinkindalter und der Pubertät auf. Dabei müsse immer wieder die eigene Rolle und die Beziehung zum ehemaligen Partner hinterfragt werden und vor allem geklärt werden, dass die Kinder nicht zum Instrument der Partnerschaftsauseinandersetzung werden. Neben sozialpädagogischen Beratungen gibt es auch Rechtsberatungen z.B. über Unterhalts-, Umgangs-, oder Sorgerechtsfragen. Der VAMV bietet darüber hinaus auch Gruppenabende an, in denen die Betroffenen gemeinsam ihre Alltagsthemen besprechen und gegenseitig Unterstützung geben können.
Aus Sicht der Beratungsstelle bedarf es zusätzlicher pädagogischer Kapazitäten, um dem steigenden Bedarf auch aus dem Umland gerecht zu werden. Es sei schwierig, wenn vor allem die Telefonberatung nicht immer ermöglicht werden könnte. AG-Sprecher Dirk Härdrich sagte zu, dies in der AG zu beraten und über Unterstützungsmöglichkeiten nachzudenken.