SPD-Regionsfraktion zum Equal Pay Day: „Selters statt Sekt“

Cornelia Busch
 

Die SPD-Regionsfraktion unterstützt die weltweite Initiative des Equal Pay Day.
Wir verdienen mehr! Sagt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Regionsfraktion, Cornelia Busch.
Der 21. März 2014 markiert in Deutschland den Tag, an dem Frauen genauso viel Geld verdient haben, wie Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres. Frauen in Deutschland müssen also im Schnitt 80 Tage länger arbeiten, um die Gehaltsdifferenz von aktuell 22 Prozent auszugleichen.

 

Die Ursachen für den durchschnittlichen Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen sind mehrschichtig, unter anderem:
- arbeiten Frauen häufig in frauentypischen Berufen mit deutlich niedrigerem Gehalt als in männertypischen Berufen,
- unterbrechen i.d.R. Frauen ihre Erwerbstätigkeit für die Kindererziehung bzw. die Pflege von Angehörigen
- und Frauen gelangen seltener in Führungspositionen als Männer.

Immer noch bedeutet die Geburt eines Kindes für viele Frauen das Karriere-Aus. Sie unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit und kehren danach nicht selten in Minijobs oder eine Teilzeitstelle mit geringer Stundenzahl ins Berufsleben zurück. Was zunächst wie ein Weg zurück in den Arbeitsmarkt aussieht, erweist sich in vielen Fällen aber als Sackgasse. Aufstiegschancen bleiben langfristig versperrt, die Stundenlöhne sind meist niedriger, eine existenzsichernde Rente kann nicht aufgebaut werden.