Verzicht auf das Adoptionspflegejahr bei eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften | SPD-Antrag findet breite Mehrheit in der Region

Dr. Dirk Härdrich, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion

Dr. Dirk Härdrich

 

Auf Initiative der SPD-Regionsfraktion hat die Regionsversammlung im Juli 2014 einen Antrag verabschiedet, mit dem die Verwaltung darin unterstützt wird, bei Stiefkindadoptionen auf das Adoptionspflegejahr bei eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zu verzichten und allein auf das Kindeswohl abzustellen.

 

„Wir geben damit auch als Politik das Signal, dass es auch in diesen Fällen zu keiner Benachteiligung z.B. wegen der sexuellen Orientierung kommen darf“, erklärte der jugendpolitische Sprecher Dr. Dirk Härdrich. Das Jugendamt der Region verfahre bereits nach diesem Prinzip und es sei darum gegangen, mit einem politischen Signal dieses Handeln zu unterstützen. Noch immer gebe es in der Gesellschaft Vorbehalte gegen die völlige Gleichbehandlung eingetragener gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften und daher sei dieses Signal so wichtig.

„Die heutigen Modelle von Familie sind vielfältig und unser Blick muss nur darauf gerichtet sein, dass in den verschiedenen Familienkonstellationen das Kindeswohl gesichert und Kinder in einer stabilen und liebevollen Beziehung aufwachsen können“, so Härdrich.

Erfreulicherweise konnten sich dem SPD-Antrag auch andere Fraktionen anschließen, so dass es eine breite Mehrheit in der Regionsversammlung gab, ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal.

Ansprechpartner:
Dr. Dirk Härdrich  0170 3824140
Dirk.Haerdrich@spd-fraktion.region-hannover.de