Erhöhung der pauschalen Erstattungsbeträge durch die Region Hannover: SPD-Regionsfraktion begrüßt Entlastung der Städte und Gemeinden

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„Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten begrüßen die Ankündigung der Region Hannover, die pauschale Erstattung für Kitabeiträge an die Kommunen ab dem Kita-Jahr 2015/16 um ca. 11,5 % zu erhöhen. Damit werden den in Frage kommenden Städten und Gemeinden künftig 1,3 Millionen Euro mehr zur Verfügung gestellt (Erhöhung von 11,6 auf ca. 13 Millionen Euro)“, stellt Silke Gardlo, SPD-Fraktionsvorsitzende, fest.

 
Dr. Dirk Härdrich, Sprecher der Arbeitsgruppe Kinder und Jugend

„Wir haben die Hinweise aus den Städten und Gemeinden, dass die reine Anpassung an den Lebenshaltungskostenindex nicht mehr ausreiche, sehr ernst genommen“, betont Dr. Dirk Härdrich,  Sprecher der Arbeitsgruppe Kinder und Jugend.
„Wir alle wissen: Eine angemessene Kinderbetreuung ist eben nicht zum Nulltarif zu haben. Von der „Rendite“ profitieren“ wir jedoch alle!“.

Zum Sachhintergrund:
Eltern, die über ein niedriges Einkommen verfügen, können sich von den Kita-Beiträgen befreien lassen. Damit die Kommunen die Kosten der ausgefallenen Elternbeiträge nicht allein tragen müssen, zahlt die Region Hannover einen pauschalen Kostenausgleich, von dem ebenfalls die regionsangehörigen Städte mit eigenem Jugendamt profitieren.

Die Region Hannover ist als Jugendhilfeträgerin zuständig für 16 der 21 regionsangehörigen Städte und Gemeinden. Dazu gehören: Barsinghausen, Burgwedel, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Neustadt am Rübenberge, Pattensen, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe, Uetze, Wedemark, Wennigsen und Wunstorf. Die Städte Hannover, Burgdorf, Laatzen, Langenhagen und Lehrte übernehmen dagegen selbst die Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe.