SPD-Regionsfraktion zur dubiosen Auftragsvergabe durch das DSD: Entscheidung nicht nachvollziehbar

Silke Gardlo, SPD-Fraktionsvorsitzende
 

Das Zustandekommen der DSD-Entscheidung, für die Sammlung der Leichtverpackungen im Umland einen neuen Vertragspartner zu bestimmen, hinterlässt einen mehr als faden Nachgeschmack. Auch Wohlmeinende kommen nicht umhin, das Entscheidungsprocedere kritisch zu hinterfragen:
„Die Frage muss schon gestattet sein: „Wie ist es möglich, dass -obwohl Aha in dem Ausschreibungsverfahren das günstigste Angebot abgegeben hatte- diese Ausschreibung aufgehoben

 

und durch eine neue Ausschreibung ersetzt werden konnte“, stellt die SPD-Fraktionsvorsitzende Silke Gardlo fest.
„Die Verbitterung der aha-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist insofern mehr als
verständlich“.

Wolfgang Toboldt, abfallpolitische Sprecher

Bekanntermaßen seien die Erfahrungen mit privaten Abfallentsorgungsunternehmen zwiespältig, die SPD-Regionsfraktion werde mit Argusaugen verfolgen, ob der gewohnte Standard korrekt eingehalten wird. „Selbstverständlich sind wir mit der gewählten Vertretung der Kolleginnen und Kollegen im Kontakt, um das weitere Vorgehen abzustimmen“, stellt der abfallpolitische Sprecher, Wolfgang Toboldt, fest.