"App als Navigationshilfe für blinde und sehgeschädigte Fahrgäste" | SPD-Regionsfraktion begrüßt das Pilotprojekt

Karlheinz Mönkeberg, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion HannoverFoto: SPD-Regionsfraktion Hannover
 

Mobilität für alle ist ein wichtiger Bestandteil von Lebensqualität. Ohne fremde Hilfe von A nach B zu fahren, ist jedoch für blinde und sehbehinderte Menschen mit Unsicherheit verknüpft. Im Rahmen der im Personenbeförderungsgesetz geforderte Barrierefreiheit im ÖPNV bis 2022 soll jetzt gemeinsam mit der Region Hannover, der üstra und der RegioBus eine Smartphone-App entwickelt werden, die es Sehbehinderten und Blinden erleichtert soll, die im GVH verkehrenden Busse zu nutzen.

 

Die App bietet u.a. Ansagen von Abfahrzeiten und Haltestellen, Anmelden von Einsteigewünschen und Ansagen von Linie und Richtung des gewünschten Busses.

Vorgesehen ist mittelfristig, alle 230 Busse der üstra und 350 Busse der RegioBus mit der entsprechenden Hardware auszustatten.

Für dieses Projekt werden Fördermittel  des Landes beantragt.

„Die Nutzung der App kann ein wichtiger Beitrag für blinde und sehbehinderte Menschen sein, sich im Alltagsleben ohne Begleitung zu orientieren“, so Karlheinz Mönkeberg, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.