ÖPNV-Tarifstrukturreform in der Region Hannover

Frank Straßburger, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-RegionsfraktionFoto: Frank Straßburger
 

Im heutigen Verkehrsausschuss wurde die Durchführung einer Tarifzonenstrukturreform mit Einführung „3+3“ mit Preisdifferenzierung beschlossen.

Mit dieser Maßnahme sollen die Ticket- und Cardzonen auf drei Tarifzonen mit entsprechenden Preisreduzierungen im Umland angeglichen werden.

 

„Die Vereinfachung des Tarifsystems ist eine langjährige Forderung von uns, da die aktuelle Struktur mit unterschiedlichen Tarifzonen für Tickets und Cards nicht wirklich nachzuvollziehen ist“, so Frank Straßburger, verkehrspolitischer Sprecher. Mit der Vereinfachung des Systems, das übersichtlicher und gerechter ist, sollen auch mehr Kundinnen und Kunden für die dauerhafte Nutzung des ÖPNV gewonnen werden. Es ist geplant, ab 2020 einen einheitlichen Tarifzonenplan und Preistabellen einzuführen. Im Bereich der Cards wird es eine Preisdifferenzierung zwischen dem Kernraum und dem Umland geben.

Das heißt, die bisherigen Cardzonen Hannover 1 und Hannover 2 werden zu einer Zone zusammengeführt. Der neue Preis (Mischpreis zwischen den beiden Zonen) wird für die Mehrzahl der Nutzerinnen und Nutzer sogar mit einer geringen Preissenkung verbunden sein. Bisher war die Nachfrage nach Cards von Kundinnen und Kunden aus dem Umland ohne einen Bezug zur Stadt Hannover gering. Das soll sich jetzt durch eine deutliche Preissenkung ändern.

„Wir erhoffen uns dadurch eine gesteigerte Nachfrage und damit auch eine Stärkung der Mittel- und Grundzentren (beispielsweise Garbsen, Laatzen, Langenhagen), da die Bewohnerinnen und Bewohner diese per Bus und Bahn mit günstigeren Card-Preisen erreichen können“.