Diskussion um eine Stadtbahn-Anbindung der Wasserstadt Limmer - Zurück zur Sachlichkeit!

Frank Straßburger | Silke GardloFoto: Frank Straßburger | Silke Gardlo
 

„Die maßgeblichen Fakten sind seitens der Regionsverwaltung heute nochmals hinreichend dargestellt worden“, stellt Frank Straßburger, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion, fest. Ein Blick zurück hilft vielleicht auch: Im Nahverkehrsplan 2015 haben wir die Prüfung der Stadtbahnanbindung in Auftrag gegeben, aber ausdrücklich auf die notwendige Wirtschaftlichkeit hingewiesen:

„Das geplante Wohnquartier Wasserstadt Limmer soll optimal an den ÖPNV angebunden werden.

 
Frank Straßburger, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-RegionsfraktionFoto: Frank Straßburger

Dazu gehört auch eine möglichst enge Anbindung an die Stadtbahnstrecke D-West. Sofern planerisch und wirtschaftlich realisierbar, soll die Stadtbahnstrecke D-West eng an der Wasserstadt vorbei geführt werden und durch einen Hochbahnsteig optimal angebunden werden. Es wird ebenfalls geprüft, ob eine Busverbindung bei Bedarf ergänzt wird.“ (BDs 2323, II)

„Selbstverständlich sind wir in dieser, wie auch allen anderen Angelegenheiten auch weiterhin in einem kontinuierlichen Diskussionsprozess mit unseren Ansprechpartnerinnen und -partnern aus dem Stadtrat. Nur selbst bei bestem Willen: Eine „Lex Wasserstadt“ – also eine Sonderbehandlung wie es wohl manchen Stadtpolitikerinnen und Stadtpolitikern vorschwebt – kann, darf und wird es mit uns nicht geben.“

 
Silke Gardlo, SPD-FraktionsvorsitzendeFoto: Silke Gardlo

Und Silke Gardlo, die SPD-Fraktionsvorsitzende, ergänzt:
„Da hat sich in der letzten Zeit bei einigen Kollegen ein sehr befremdlicher Umgangs- und Unterton durchgesetzt, den wir so nicht akzeptieren werden. Selbstverständlich stehen wir geschlossen zu unserer Verantwortung: Gemeinwohlorientiertes Handeln – im Interesse aller Bewohnerinnen und Bewohner der Region Hannover. Den besonderen Bedarfen der Stadt Hannover und den Verkehrsbeziehungen zwischen Stadt und Umland (Pendler etc.) tragen wir immer Rechnung!

Eine Anmerkung zum Schluss: Falls es einigen im Rat der Landeshauptstadt nicht bewusst ist: Es sitzen ungefähr zur Hälfte Vertreter/innen aus der LHH in der Regionsversammlung. Die Belange der Landeshauptstadt werden sowohl von unserer Verwaltung als auch der Regionspolitik gern berücksichtigt“.

 

Die entsprechende Pressemitteilung der Region Hannover finden Sie hier: