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Regina Hogrefe | Wirtschafts- und beschäftigungspolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion Hannover Foto: Regina Hogrefe
Regina Hogrefe | Wirtschafts- und beschäftigungspolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion Hannover

20. Februar 2020: Aus dem Ausschuss für Wirtschaft und Beschäftigung: Förderung der Projekte "Log.in-haushaltsnahe Dienstleistungen" und "Additive Fertigung von Kunststoffen in KMU"

Förderung des Projekts „Log.in-haushaltsnahe Dienstleistungen“ für Pflegebedürftige durch geflüchtete Frauen in Uetze
„Hinter dem etwas umständlich anmutenden Begriff verbirgt sich ein aus unserer Sicht sehr sinnvolles Projekt, um geflüchteten Frauen die Chance zu geben, in der Region eine berufliche Tätigkeit ausüben zu können. Viele dieser Frauen sind erfahren in Haushaltsführung und Pflege, so dass gerade in diesem Bereich eine berufliche Perspektive besteht“, so Regina Hogrefe, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion.

In der Gemeinde Uetze besteht ein Mangel an Personal, das haushaltsnahe Dienstleistungen übernehmen und das im Rahmen der Pflegeversicherung für jede/n Pflegebedürftige/n ab Pflegegrad 1 entlohnt werden kann. Geflüchtete Frauen könnten diese Aufgabe übernehmen, müssen allerdings vorab entsprechend weitergebildet werden.

Mit diesem sinnvollen Projekt kann einerseits dem Pflegenotstand entgegen gewirkt und andererseits geflüchteten Frauen eine berufliche Zukunft geboten werden.

Dafür stellt die Region Hannover für die nächste zwei Jahre 16.900,- € zur Verfügung.


SPD-Regionsfraktion unterstützt die Förderung des Projektes „Additive Fertigung von Kunststoffen in KMU“ (Kleine und mittelständische Unternehmen)

Die additive Fertigung von Kunststoffen mit 3D-Druckern bietet zahlreiche Ansätze für eine ressourcenschonende Produktion. Diese Art der Konstruktion von Bauteilen ermöglicht darüber hinaus eine Leichtbauweise, die erheblich an Material einsparen lässt. Mit diesem Verfahren können metallische Werkstoffe durch Hochleistungskunststoffe ersetzt werden. Wirtschaftliche und dezentrale Bauteilproduktion sind damit möglich und CO²-Emissionen können eingespart werden.

„Um dieses Produktionsverfahren gerade bei den KMU bekannt zu machen und die Bereitschaft in diese Zukunftstechnologie zu investieren, ist eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit sowie Schulung und Anleitung notwendig. Das bieten die jetzt zu fördernden Unternehmen an“, erläutert Regina Hogrefe, wirtschaftliche Sprecherin der SPD Regionsfraktion.

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