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Das Logo der SPD-Regionsfraktion Hannover Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

21. Juli 2020: Ausgabe Juli 2020 | Newsletter der SPD-Regionsfraktion Hannover erschienen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die letzte Regionsversammlung vor den Sommerferien hat stattgefunden und mit unserem neuesten Newsletter möchten wir über einige Ergebnisse sowie unsere Arbeit und die Themenvielfalt der Region Hannover informieren: von der Hilfe für Obdachlose, über Kinder und Jugendliche in verschiedenen Lebensphasen, bis hin zur Verkehrspolitik, zum Zoo und zu vielem mehr.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
Silke Gardlo | Fraktionsvorsitzende
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Newsletter | Ausgabe Juli 2020 PDF 828,5 KB

Neue Projekte für den Zoo

Elefanten im hannoverschen Zoo Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

In der letzten Regionsversammlung wurde gleich für zwei Projekte im Zoo Hannover „Grünes Licht“ gegeben. Als erstes wurde ein Zuschuss von bis zu 770.000,- € für die Planung des Projekts „Elefantenkuhanlage Nord und Laufstall/Warmhaus“ beschlossen.


Regionsversammlung beschließt Beitritt zum Bündnis: "Niedersachsen hält zusammen"

Sven Rühmeier Foto: Sven Rühmeier


In der letzten Regionsversammlung vor der Sommerpause wurde der auf Initiative der SPD-Regionsfraktion eingebrachte Antrag Beitritt zum Bündnis: „Niedersachsen hält zusammen“ mit großer Mehrheit beschlossen. Dazu der SPD-Regionsabgeordnete Sven Rühmeier:

Die Covid-19-Krise hat alle Bereiche unseres Lebens auf die Probe gestellt. Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik mussten neue Lösungen für neue Probleme finden. Liebgewonnenes und Gewohntes musste aufgegeben, alte Wege mussten hinterfragt werden.


"Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik mussten neue Lösungen für neue Probleme finden."



SPD-Regionsfraktion begrüßt neues Projekt für Menschen ohne Obdach

Elke Zach Foto: Elke Zach

Abends zum Übernachten in die Gemeinschaftsunterkunft, morgens wieder raus auf die Straße und tagsüber sehen, wo man bleibt. Wenn man sich nicht gleich entscheidet, bei Bekannten oder direkt auf der Straße zu übernachten, sieht so die Situation für viele Obdachlose in der Region Hannover aus. Mit den bisherigen Ansätzen, das zeigen die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte genauso wie ein kurzer Spaziergang durch Hannovers Innenstadt, haben wir das Problem bisher leider nicht in den Griff bekommen können. Aus diesem Grund geht die Region Hannover jetzt in Kooperation mit der Caritas und der Diakonie neue Wege.


ÜSTRA und regiobus testen ersten Wasserstoffbus

Frank Straßburger Foto: Frank Straßburger
Peter Heberlein Foto: Peter Heberlein

In den Beratungen zum diesjährigen Haushalt wurde auf Initiative der SPD-Regionsfraktion die Regionsverwaltung beauftragt, beim Bund für die Anschaffung von zwei mit Wasserstoff angetriebenen Bussen einschließlich der erforderlichen Tankstelle Fördermittel zu beantragen.

Mit dem Einsatz von Wasserstoffbussen wird ein wichtiger Baustein in Richtung CO2-freier Nahverkehr gelegt. Jetzt werden ÜSTRA und regiobus einen Wasserstoffbus eine Woche lang intensiv testen, wie sich der Bus im Linienbetrieb und im Energieverbrauch bewährt.

„Wir freuen uns, dass die Verwaltung gemeinsam mit unseren Verkehrsbetrieben den ersten Schritt in diese Richtung geht und unseren Antrag umsetzt“, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Regionsfraktion, Frank Straßburger.

Bis zu einem möglichen Regelbetrieb ist allerdings noch ein längerer Vorlauf nötig. Neben Marktanalysen von Fahrzeugherstellern und Energieerzeugern von Wasserstoff sowie einer Chancen-/Risikoanalyse für den Einsatz von Wasserstoffbussen, sollen die Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden.


Wichtiger Schritt für Radschnellweg von Hannover nach Lehrte

Blaues, rundes Verkehrszeichen mit einem Fahrrad als Symbol Foto: SPD-Regionsfraktion

Schon seit Jahren ist ein Radschnellweg von Hannover nach Lehrte geplant. Jetzt scheinen die meisten Unstimmigkeiten beseitigt zu sein, da der Rat der Stadt Lehrte in seiner jüngsten Sitzung jetzt erstmalig das Projekt offiziell unterstützt.


Die SPD-Regionsfraktion begrüßt das gute Angebot des GVH in den Sommerferien für alle Kundinnen und Kunden mit einer Monatskarte

Ein Silberpfeil der ÜSTRA Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

Die von der Bundesregierung wegen der Corona-Krise beschlossene zeitliche Senkung der Mehrwertsteuer wird auch an die Kundinnen und Kunden des GVH weitergegeben.

Da sich das für Einzelfahrkarten aber kaum so realisieren lässt, dass es die Kundinnen und Kunden auch wirklich spürbar merken, hat sich der GVH etwas Besonderes einfallen lassen.


Projekt "Bin da! Gemeinsam durch das erste Lebensjahr"

Frauke Meyer-Grosu Foto: Frauke Meyer-Grosu

Ein Kind zu bekommen ist etwas Wunderschönes, kann die frischgebackenen Eltern aber auch vor große Herausforderungen stellen – besonders bei bereits vorhandenen psychosozialen Belastungen. Damit Eltern in dieser neuen Lebensphase nicht alleingelassen werden und der Kinderschutz gesichert ist, hat die Region das Projekt „Bin da! Gemeinsam durch das erste Lebensjahr“ im Kontext der Frühen Hilfen jetzt in die Regelförderung überführt.

Dazu die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Frauke Meyer-Grosu:

Geldim! I am here! Je suis ici! Estoy ahí! Das heißt: Bin da!
Bin da! Das will uns das erste Weinen eines Babys sagen. In den meisten Fällen wird ebenso geantwortet von der Familie – bin da! Oder wir sind da für Dich!


"Geldim! I am here! Je suis ici! Estoy ahí!
Das heißt: Bin da!"



SPD-Regionsfraktion will Kampf gegen Mediensucht fördern

Rudolf Alker Foto: Rudolf Alker

Die Allgegenwärtigkeit des Internets und die Alltäglichkeit von Smartphones bedeuten für unsere Gesellschaft, insbesondere auch für Kinder und Jugendliche, ganz neue Risiken. Um dem zu begegnen, hat die SPD-Regionsfraktion die Initiative ergriffen und ihren Koalitionspartner überzeugen können, hier aktiv zu werden: der Jugendhilfeausschuss hat einstimmig die „Richtlinie zur Förderung von Angeboten des Kinder- und Jugendschutzes“ um den Aspekt der Mediensucht erweitert. Damit wird sichergestellt, dass der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit Medien im neuen Planungskonzept Jugendschutz ein festes Standbein hat.


Ausbau der Windkraft wird vorangetrieben

Karsten Vogel Foto: Karsten Vogel

Im Urteil des OVG vom 5. März 2019 wurde die Festlegungen zur Steuerung der Windenergienutzung im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) Region Hannover 2016 in Teilen für unwirksam erklärt. Das hat dazu geführt, dass die Region Hannover aufgefordert wurde, unverzüglich eine Neuplanung der Windenergienutzung im RROP vorzunehmen.


Unterstützung von digitalen Projekten im Übergang Schule - Beruf von der Regionsversammlung beschlossen

Regina Hogrefe Foto: Regina Hogrefe

Die Corana-Krise zeigt, wie wichtig Digitalisierung in der Arbeitswelt ist. Seien es Homeoffice, Videokonferenzen oder Onlineseminare. Bedingt durch die Krise ist es zurzeit aber auch oft die einzige Möglichkeit, sich auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Klassische Wege wie Berufspraktika und Messen finden zurzeit kaum statt. Deshalb schlägt die Beschäftigungsförderung der Region Hannover vor, drei digitale Projekte im Übergang von der Schule in den Beruf mit rund 51.000 € zu unterstützen.


Erweiterung des Wertstoffhofes in Springe

Wolfgang Toboldt Foto: Wolfgang Toboldt

Der Wertstoffhof in Springe schafft schon seit Jahren gerade im Frühjahr und Herbst den großen Ansturm der Nutzerinnen und Nutzer kaum. Er ist mittlerweile deutlich „zu klein“ und die Rahmenbedingungen vor Ort extrem schwierig geworden. Es entstehen lange Wartezeiten, darunter leidet der Kundenservice stark. Darüber hinaus ist die verkehrliche Situation auf den Zubringerstraßen alles andere als zufriedenstellend.

Pro-Aktiv-Centern (PACE)

Nicht alle Biografien verlaufen so gradlinig, wie man sich das wünscht. Soziale Benachteiligung oder auch individuelle Fehlentscheidungen prägen auch 2020 immer noch die Teilhabechancen in unserer Gesellschaft. Besonders für junge Menschen, deren ganzes Leben noch vor ihnen liegt, bedeutet dies mitunter große Schwierigkeiten im weiteren Lebensverlauf.

Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, hat die Region Hannover ein flächendeckendes Netzwerk von Pro-Aktiv-Centern (PACE) etabliert.

Diese bieten Jugendlichen und jungen Erwachsenen individuelle und fallorientierte Hilfestellungen. Ihr Ziel ist dabei die Verwirklichung des Rechts auf Chancengleichheit, die Entwicklung beruflicher Perspektiven und die Integration in Arbeit und Ausbildung. Insgesamt sollen beim Übergang von der Schule in den Beruf keine Jugendlichen verloren gehen.

Zuletzt war es ein bisschen unruhig um PACE geworden, weil sich die Verhandlungen um Fördermittel auf EU-Ebene verzögern. Damit jungen Menschen weiterhin geholfen werden kann und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pro-Aktiv-Center eine Perspektive haben, haben wir das Projekt nun verlängert bis klar ist, wie die neue EU-Förderung aussieht.

Für uns als SPD Regionsfraktion ist klar: Gerade in der aktuellen, unsicheren Zeit muss PACE erhalten bleiben, weil es eine wichtige Stütze für diejenigen ist, die ins Schleudern geraten sind.

Die AG Gleichstellung der SPD-Regionsfraktion besucht die AWO Frauenberatungsstelle und den DorfTreff in Hänigsen/Uetze

Fünf Frauen und ein Mann halten vor dem Eingang des DorfTreffs Plakate der AWO Frauenberatungsstelle hoch Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover
Eine Frau zeigt und erklärt zwei weiteren Frauen und einem Mann einen Werkstattraum Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

„Es gibt nichts, was es nicht gibt im Bereich Gewalt!“ Dieser Satz von Brigitte Mende, Leiterin der AWO Frauenberatungsstelle Lehrte, zeigt sehr deutlich, dass Gewalt in vielfacher Form existiert. Körperliche Gewalt ist am offensichtlichsten. Doch auch psychische Gewalt wie Kontrolle oder digitale Gewalt wie SpyWare/Tracking Apps sind inzwischen alltäglich geworden.

Die Mitglieder der SPD AG Gleichstellung besuchten am Donnerstag, den 16. Juli 2020 die AWO Frauenberatungsstelle in Hänigsen/Uetze. Es zeigt sich, dass die flächendeckende Beratung notwendig ist und sehr gut angenommen wird. Die „Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme ist wesentlich geringer, wenn eine Beratungsstelle ortsnah zu erreichen ist“, stellt die gleichstellungspolitische Sprecherin Cornelia Busch fest.


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