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Fünf Personen sitzen mit Abstand und Spuckschutzwänden an Tischen und unterhalten sich Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

16. Juli 2020: Die AG Gleichstellung der SPD-Regionsfraktion Hannover besucht die AWO Frauenberatungsstelle und den DorfTreff in Hänigsen/Uetze

„Es gibt nichts, was es nicht gibt im Bereich Gewalt!“ Dieser Satz von Brigitte Mende, Leiterin der AWO Frauenberatungsstelle Lehrte, zeigt sehr deutlich, dass Gewalt in vielfacher Form existiert. Körperliche Gewalt ist am offensichtlichsten. Doch auch psychische Gewalt wie Kontrolle oder digitale Gewalt wie SpyWare/Tracking Apps sind inzwischen alltäglich geworden.
Die Mitglieder der SPD AG Gleichstellung besuchten am Donnerstag, den 16. Juli 2020 die AWO Frauenberatungsstelle in Hänigsen/Uetze.

Es zeigt sich, dass die flächendeckende Beratung notwendig ist und sehr gut angenommen wird. Die „Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme ist wesentlich geringer, wenn eine Beratungsstelle ortsnah zu erreichen ist“, stellt die gleichstellungspolitische Sprecherin Cornelia Busch fest. Aber hier zeigen sich gerade in Hänigsen auch die Grenzen des Machbaren: die Beratung findet aktuell in den Räumlichkeiten der Bibliothek statt. Ein eigener Raum, mit eigenem Schreibtisch ist von Nöten. Ebenso die Möglichkeit der Kinderbetreuung während eines Beratungsgesprächs. Politische Unterstützung im Sinne von mehr Öffentlichkeitsarbeit und Stärkung der Netzwerkarbeit durch Förderung von Kooperationsvereinen und – Verbänden sind weitere wichtige Wünsche.

Eine Frau zeigt und erklärt zwei weiteren Frauen und einem Mann einen Werkstattraum Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

Denn besonders in Hänigsen wird genau das, nämlich Kooperation, gelebt. Die AWO Frauenberatungsstelle nutzt die Räume der Gemeindebibliothek und des DorfTreffs Hänigsen. Dieser bietet ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen und legt besonderen Wert auf die Unterstützung und Förderung von Frauen jedweder Herkunft. Der DorfTreff unter Leitung der Kunstspirale e.V. lebt vom Engagement der Ehrenamtlichen und leistet durch seine Projekte immens wichtige soziokulturelle und integrative Arbeit. Frauen, insbesondere Migrantinnen, haben hier die Möglichkeit sich zu entfalten, ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln und lernen neue Menschen kennen. Ebenso bieten die Mitarbeitenden des DorfTreffs Hilfe an, wenn es um Informationen zu Beratungsstellen, zur Kontaktaufnahme dahingehend geht. Hier schließt sich der Kreis zur AWO Beratungsstelle Die Mitglieder der AG Gleichstellung sind von den vielfältigen Angeboten des DorfTreffs begeistert. „Ein tolles Projekt, welches Generationen verbindet“, resümiert die gleichstellungspolitische Sprecherin Cornelia Busch.

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