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190918 H2 01 660px Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover | Graphik PPP: metamorworks / shutterstock.com
Die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion Hannover, Silke Gardlo, bei ihrem Grußwort vor einhundert interessierten Gästen.

19. September 2019: Forum der SPD-Regionsfraktion war ein voller Erfolg

Vor einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde mit hochkarätigen Fachleuten engagiert und lebhaft über die Zukunft der Mobilität diskutiert. Eine der Fragestellungen war dabei: „Sind die zukünftigen Antriebsysteme von PKW, Bus und Bahn elektrisch?“.

In städtischen Bereich wird die E-Mobilität mittelfristig deutlich ansteigen. Das betrifft sowohl den motorisierten Individualverkehr, wie auch den ÖPNV. Aber wie steht es mit der Versorgung des ländlichen Raumes und generell für Langstrecken?
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Die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion Hannover, Silke Gardlo, bei ihrem Grußwort vor einhundert interessierten Gästen.

Neben Prof. Dr. Hanke-Rauschenbach von der Uni Hannover stellten Jens Asmuth, ja-Gastechnology GmbH, Burgwedel; Ferry Franz, Toyota, Berlin; Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover und Elke van Zadel, regiobus/ÜSTRA ihre Vorstellungen dazu vor.

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Das Podium v.l.n.r.: Prof. Dr. Hanke-Rauschenbach von der Uni Hannover, Moderatorin Tanja Föhr, Elke van Zadel, regiobus/ÜSTRA, Jens Asmuth, ja-Gastechnology GmbH, Burgwedel; Ferry Franz, Toyota, Berlin und Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover

Wasserstoff als Konkurrenz zur Batterie und zu synthetischen Kraftstoffen? Der Antrieb mit einer Brennstoffzelle ermöglicht weitere Fahrten zwischen 500 bis 700 km und schnelleres Tanken in drei bis fünf Minuten. Wegen des geringeren Gewichtes, wäre eine Ausstattung für Bus und Bahn sowie LKWs auch attraktiver als reine Batterien. Es gibt jedoch viel zu tun: die Fahrzeuge müssten deutlich günstiger in der Anschaffung werden. Zurzeit sind auch die Baukosten der Wasserstofftankstellen extrem hoch. Regiobus setzt zurzeit im städtischen Bereich auf Elektrobusse, wird aber auch einen „Wasserstoff-Bus“ zu Erprobungszwecken demnächst einführen. Bei der ÜSTRA kommt – neben Elektrobussen – auch ein Hybridbus zum Einsatz.

Bund und Länder haben die Zeichen der Zeit erkannt und entwickeln auf allen Ebenen entsprechende Förderprogramme. Diese finanzielle Unterstützung ist unumgänglich für eine zügige Weiterentwicklung der Brennstofftechnologie.

Fazit:
Es gab eine hohe Akzeptanz für „Wasserstoffautos“ bei den teilnehmenden Expertinnen und Experten sowie dem Publikum. Neue mutige Projekte müssen in der Region angegangen werden, um die Verkehrswende auch mit Wasserstoff und Elektromobilität zu fördern. Auf die Bundesebene muss dahingehend eingewirkt werden, dass Steuern und Umlagen (EEG), für mit regenerativ angetriebene Fahrzeuge gesenkt bzw. abgeschafft werden. Alle Teilnehmenden haben deutlich gemacht, ohne deutliche finanzielle Förderung wird der verstärkte Einsatz von E-Mobilität und Brennstoffzellen nur schwer möglich und das mittelfristige Ziel, einer deutliche CO2-Reduzierung nicht umsetzbar.

Als ein erstes konkretes Resultat der Veranstaltung hat die SPD-Regionsfraktion einen Besuch bei der ja-Gastechnology GmbH in Burgwedel verabredet, um sich weiter zu informieren.

„Die SPD-Regionsfraktion wird sich dafür einsetzen, dass dieses Antriebssystem zukünftig deutlich mehr zum Einsatz kommen kann als jetzt“, so die Fraktionsvorsitzende Silke Gardlo.

„Wir sehen das als wichtigen Baustein, um unserem Ziel einer klimaneutralen Region Hannover einen Schritt näher zu kommen“, sagte der umwelt- und klimapolitische Sprecher der SPD-Regionsfraktion, Peter Heberlein, abschließend.


Hier finden Sie die von der Moderatorin Tanja Föhr visualisierten Fragestellungen und Ergebnisse.
Bitte beachten Sie die Dateigröße! Alle Rechte: SPD-Regionsfraktion Hannover | Tanja Föhr

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