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Die SPD-Regionsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion Hannover Silke Gardlo Foto: © Blickpunkt Photodesign, Bödeker

9. September 2021: On-Demand-Verkehr sprinti läuft gut und muss ausgeweitet werden

On-Demand-Angebot wird sehr gut angenommen
Aktuell gibt es von Seiten der CDU Kritik an sprinti, dem On-Demand-Angebot des GVH. Hierzu äußert sich die SPD-Fraktionsvorsitzende Silke Gardlo: „Kurz vor einer Wahl werden die Töne immer schrill, dass es jetzt allerdings das sehr gut angelaufene sprinti-Projekt trifft, ist schade.

Kommen wir einmal zu den Fakten: Ja, es wurden beispielsweise in Altenhagen I einige wenig genutzte Verbindungen zu Randzeiten durch den Bedarfsverkehr ersetzt. Ersetzt heißt aber eben genau nicht, dass die Verbindungen ersatzlos gestrichen wurden. Unterm Strich haben sich die Anbindungszeiten sogar gewaltig verbessert. Altenhagen I ist beispielsweise Sonntag bis Donnerstag nun bis 1 Uhr morgens angebunden – Freitag und Samstag sogar bis 4 Uhr. Besonders für jüngere Menschen bedeutet das eine enorme Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Generell sind übrigens die sprinti-Busse sehr gut angenommen worden: Im Juli sind regionsweit über 15.000 Fahrgäste befördert worden, mit 6.500 Nutzerinnen und Nutzern die meisten davon in Springe.“

Sprinti muss auf ganz Ahlten ausgeweitet werden

„Ich halte es für gefährlich, wenn ein gutes und erfolgreiches Projekt jetzt schlechtgemacht wird, nur um ein paar zusätzliche Stimmen zu gewinnen. Natürlich wird in der Evaluation, wie übrigens in gewissem Umfang auch bereits jetzt, genau geschaut, was gut läuft und was verbessert werden muss. Die bisherigen Zahlen zeigen allerdings: Unser On-Demand-Angebot ist erfolgreich und muss ausgeweitet werden. Sprinti muss neben den drei ausgewählten Modellkommunen auf weitere Gebiete im Umland der Region ausgeweitet werden. Dass etwa der Bahnhof Ahlten an das sprinti-Netz angebunden ist, ist ein guter erster Schritt: Ahlten ist im regionalen Raumordnungsprogramm nämlich als Mitversorger von Höver eingestuft. Da wir die Daseinsvorsorge ernst nehmen und die Verkehrswende vorantreiben wollen fordern wir aber, dass das On-Demand-Angebot auf ganz Ahlten ausgeweitet wird“, führt Silke Gardlo weiter aus.

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass On-Demand-Verkehre eine sehr gute Ergänzung zum Liniennetz sind und perspektivisch hoffen wir, eine Ausweitung auf alle Umlandgemeinden umsetzen zu können. Die Modellkommunen Sehnde, Wedemark und Springe stellen den Einstieg dar und bieten die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln.

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