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Sechs Personen stehen mit Abstand auf einer Brücke über den Mittellandkanal Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

25. September 2020: Ortstermin in Wunstorf zum Ausbau der Radwege am Mittellandkanal

Die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion, Silke Gardlo und Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzender der CDU, trafen sich zu einem gemeinsamen Ortstermin am Mittellandkanal um den dortigen Fahrradweg in Augenschein zu nehmen.

Begleitet wurden sie dabei von den SPD-Regionsabgeordneten Frauke Meyer-Grosu aus Wunstorf und Karsten Vogel aus Garbsen und örtlichen Mitglieder der CDU-Fraktion.

Schon jetzt lädt der Mittellandkanal zu ausgiebigen Fahrradtouren ein. Von Ost nach West kann man auf 60 km Strecke von Wunstorf über Seelze, Garbsen, Hannover und Sehnde bis zum Kraftwerk Mehrum (kurz hinter der Grenze LK Peine) radeln und dabei viele Aussichtspunkte bewundern.

Mittlerweile nutzen jedoch auch viele Berufstätige und Schülerinnen und Schüler den Radweg.

Dafür ist jetzige Belag jedoch nur bedingt geeignet. Im Sommer bei Trockenheit durch starke Staubbildung und bei Regenwetter durch Pfützenbildung wird die Nutzbarkeit deutlich eingeschränkt. Hier wäre ein besserer Fahrbahnausbau wünschenswert.

Mit einem gemeinsamen Antrag von SPD und CDU wird die Verwaltung aufgefordert ein umfassendes Konzept zu erstellen, wie hier Abhilfe geschaffen werden könnte. Letztendlich käme die Nutzung einer vorhandenen Trasse deutlich kostengünstiger und wäre auch weniger konfliktträchtig als eine komplett neue Radwegeverbindung.

Die Verwaltung signalisiert, dass das Wasser- und Schifffahrtsamt als Eigentümer des Radweges große Sympathie für diesen Vorschlag hat. Auch die Landeshauptstadt wäre bereit, im Stadtgebiet ihren Beitrag für die Realisierung zu leisten und sich um die Hälfte der Strecke zu kümmern.

„Jetzt müssen die „Anrainerkommunen“ für das Vorhaben noch begeistert werden. Aber das dürfte kein Problem sein, denn diese Maßnahme wäre ein großer Nutzen für die gesamte Region und bundesweit ein Vorzeigemodell“, so Silke Gardlo.

Wenn alle Vorarbeiten, wie die genauen Planungen und Kostenermittlungen vorliegen, könnte schon in 2022 mit der Realisierung begonnen werden. Die ersten Schätzungen belaufen sich auf 20 Mio. Euro Baukosten. Davon würde der Bund aber 90 Prozent tragen.

„Und wir wollen mit unseren Überlegungen nicht an den Regionsgrenzen aufhören und können uns deshalb vorstellen, den dann gut ausgebauten Radweg auch ins Braunschweiger Land und bis Schaumburg fortzuführen“, so Karsten Vogel, der Sprecher der SPD-Regionsfraktion für Regionalplanung und Naherholung, abschließend.

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