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14. Februar 2019: Schnelle Umsetzung des Verkehrssicherheitskonzeptes hat Priorität - Ausstattung der Fahrzeuge des Regions-Fuhrparks (ab 3,5 t) mit Abbiege-Assistenz-Systemen

Angesichts von Unfällen mit Radfahrenden durch abbiegende Lastwagen ist es erforderlich, dass die Region Hannover mit gutem Beispiel voran geht und ihren LKW-Fuhrpark schnellstmöglich mit Abbiege-Assistenzsystemen ausstattet bzw. nachrüstet.

Die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Reduzierung von tödlichen Unfällen sind erklärte Ziele des gemeinsamen Koalitionsvertrages von SPD und CDU.

Leider zeigten die drei folgeschweren Abbiegeunfälle in der Region in den letzten Monaten, dass dieses Thema aktueller denn je ist.

Bei Abbiege-Assistenten handelt es sich um Systeme, die bei Lastern und Bussen den tückischen toten Winkel beim Abbiegen ausgleichen. Gewarnt wird beim Abbiegen vor Radfahrenden oder zu Fuß Gehenden, bei Bedarf wird eine Notbremsung eingeleitet.

Die tragischen Unfälle haben uns erneut auf schmerzliche Art und Weise gezeigt, wie wichtig Abbiege-Assistenten für Fahrzeuge einer solchen Größe sind. Wir fordern deshalb, dass dieser Baustein unseres Verkehrssicherheitskonzeptes noch schneller für alle großen Fahrzeuge der Region und deren Töchterunternehmen umgesetzt wird. Falls dadurch höhere Kosten als die veranschlagten 45.000 € entstehen, nehmen wir dies in Kauf.
Einen entsprechenden Antrag von uns wurde im letzten Verkehrsausschuss beschlossen.

Darüber hinaus werden wir uns auf allen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass Abbiege-Assistenten für alle große Fahrzeuge zur Pflicht werden.

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