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Frank Straßburger | Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion Hannover Foto: Frank Straßburger
Frank Straßburger | Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion Hannover

21. Januar 2020: Aus dem Verkehrsausschuss: Verkehrswende | Abbiegeassistenzsysteme | Barrierefreier Ausbau Stadtbahnhaltestellen

SPD-Regionsfraktion unterstützt das Maßnahmenpaket der Regionsverwaltung zur Verkehrswende
Am heutigen Dienstag hat der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, ein 10-Punkte-Programm mit geplanten Maßnahmen für eine Verkehrswende in der Region Hannover vorgestellt.
Die SPD-Regionsfraktion Hannover unterstützt dieses Maßnahmenpaket ausdrücklich, kündigen einige Punkte doch die Umsetzung von entsprechenden Anträgen der SPD-CDU-Koalition an, die auf Initiative der SPD-Regionsfraktion in die Regionsversammlung eingebracht wurden:

So sind – nach erfolgreichen Tests – die Anschaffung von Wasserstoffbussen als zusätzliche alternative Antriebsart und der Bau einer Wasserstofftankstelle geplant. Auch der weitere Bau von automatisierten Fahrradparkhäusern nach Wunstorfer Vorbild und die Digitalisierung der Verfügbarkeit von freien Abstellmöglichkeiten waren Forderungen der SPD in den Haushaltsplanberatungen. Und nicht zuletzt das neue Angebot einer Partner-Karte und insbesondere die Weiterentwicklung der Jugend-Netzkarte, die nun auch für Azubis nutzbar ist, waren Ideen der SPD.

Auch die weiteren Punkte, wie z.B. die Beschaffung weiterer Stadtbahnen, die Konzeption neuer Stadtbahnstrecken (Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Linie 10 durch die Sallstraße zum Bismarckbahnhof und Planungen bei den Verlängerungen nach Garbsen-Mitte und Langenhagen-Pferderennbahn) und der Ausbau sowie der Digitalisierung der Park&Ride-Angebote, finden die Zustimmung der SPD-Regionsfraktion Hannover.

„Mit einem ganzen Bündel an innovativen und zukunftsorientierten Maßnahmen stellt sich die Region Hannover als Trägerin des öffentlichen Personennahverkehrs damit der Herausforderung eine nachhaltige, an den Bedürfnissen der Menschen in der Region orientierten Verkehrswende, voranzutreiben. Sie leistet so auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so die Bewertung von Frank Straßburger, dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Regionsfraktion Hannover. „Wir freuen uns sehr, dass unsere verkehrspolitischen Vorschläge damit im Gesamtprogramm Beachtung finden“.


Der gesamte Fuhrpark von regiobus und ÜSTRA soll bis 2022 mit Abbiegeassistenzsystemen ausgestattet werden.

Diese Maßnahme wurde jetzt im Verkehrsausschuss beschlossen. Die SPD begrüßt das sehr, da hiermit ein wesentlicher Beitrag für die Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern im Straßenverkehr geleistet wird.

Vorausgegangen ist das von der Regionsversammlung der Region Hannover im Juni 2018 beschlossene Strategie- und Handlungskonzept Verkehrssicherheit.

Immer wieder kommt es leider zu schweren, oftmals tödlich verlaufende Unfälle, weil Busse und LKWs beim Rechtsabbiegen geradeaus fahrende Radfahrerinnen und Radfahrer übersehen. Die Gesetzgebung sieht zwar vor, zukünftig neue Fahrzeuge mit Abbiegeassistenzsystem auszustatten, bei bereits vorhandenen Fahrzeugen muss aber entsprechend nachgerüstet werden.

„Da geht die Region Hannover mit ihren Tochterunternehmen mit gutem Beispiel voran und nimmt für die Nachrüstung in den nächsten drei Jahren jährlich ca. 700.000,- € an die Hand“, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Regionsfraktion, Frank Straßburger.


Barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen Kurze-Kamp-Straße und Bothfeld tritt endlich in die Realisierungsphase

Der Ausbau beider Haltestellen sind schon seit einigen Jahren in Planung, es gab jedoch immer wieder Verzögerungen durch Abstimmungsschwierigkeiten und Einwände. Der Planfeststellungsbeschluss für beide Haltestellen wird jetzt im 2. Quartal 2020 erwartet. Die erforderlichen Bauleistungen sollen zügig ausgeschrieben werden, damit der Baubeginn für die Haltestelle Bothfeld zeitgerecht zum Juni 2020 und der Haltestelle Kurze-Kamp-Straße spätestens zum Oktober 2020 erfolgen kann.

Dafür trägt die Region Hannover für die Haltestelle Bothfeld für die Haushaltsjahre 2019-2022 insgesamt bis 2,95 Mio. € und für die Haltestelle Kurze-Kamp-Straße bis 1,45 Mio. € für die Jahre 2020-2022.

„Wir begrüßen die Entwicklung sehr, denn ursprünglich war die Fertigstellung ja bereits deutlich früher vorgesehen, aber frei nach dem Motto, was lange währt, wird endlich gut, hoffen wir, dass es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt“, so Frank Straßburger, verkehrspolitischer Sprecher. „Die Bevölkerung in Bothfeld hat lange genug gewartet“.

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