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Eine Frau und ein Mann stehen nebeneinander in einem Garten und zeigen eine rote Karte im Scheckkartenformat Foto: Thordies Hanisch
Die Schirmherrin der Notfallkarte und SPD-Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch und Jürgen Buchholz, der Sprecher für Feuerschutz, Rettungswesen und allgemeine Ordnungsangelegenheiten der SPD-Regionsfraktion Hannover, mit der Notfallkarte

24. Juli 2020: SPD-Regionsfraktion unterstützt die Notfallkarte

Bei einem Notfall zählt jede Sekunde. Deshalb ist es wichtig, dass Notärztinnen und Notärzte im Einsatz sofort über die Krankheitsdaten ihrer Patientinnen und Patienten Bescheid wissen. Nur so kann die richtige Diagnose gestellt und eine effektive Behandlung eingeleitet werden. Da die Betroffenen während einer Notfallsituation in der Regel nicht selbst Auskunft geben können, hat die „Interessengemeinschaft Digitale Notfallkarte-Burgdorf“, der auch das Rote Kreuz angehört, die so genannte Notfallkarte entwickelt.

Die Notfallkarte ist im Kern ein USB-Stick, auf dem alle für den Notfall relevanten Daten, wie etwa Allergien oder aktuell eingenommene Medikamente, gespeichert werden können. Kostenpunkt sind zehn Euro. Die Daten können sowohl in Notarzteinsatzfahrzeugen, als auch in Krankenhäusern datenschutzkonform ausgelesen werden und helfen, die richtige Behandlung zu wählen. Bisher beteiligt sich das Klinikum Region Hannover-Ost mit den Standorten Laatzen, Lehrte und Großburgwedel an dem Projekt.

SPD-Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch, Schirmherrin der Notfallkarte: „Ich habe für das Einrichten der Karte etwa 45 Minuten benötigt und konnte dabei auch feststellen, welche Impfungen ich demnächst auffrischen lassen muss. Dabei ist es wichtig hervorzuheben, dass man selbst bestimmt, welche Daten auf der Karte landen. Eine gute Sache!“

Um sich über die Notfallkarte zu informieren hatte die SPD-Regionsfraktion die Interessengemeinschaft Digitale Notfallkarte-Burgdorf eingeladen. Seit dem 1. Juni wird das Projekt nun seitens der Region begleitet, um eine bessere Datengrundlage bezüglich der Kartennutzung zu erstellen. „Die Notfallkarte kann im Zweifelsfall Leben retten“, so der Sprecher für Feuerschutz, Rettungswesen und allgemeine Ordnungsangelegenheiten der SPD-Regionsfraktion, Jürgen Buchholz. „Bis die elektronische Patientenakte tatsächlich eingeführt wird, stellt sie eine gute Zwischenlösung dar, die dabei hilft, die Notfallversorgung in der Region weiter zu verbessern.“

Erwerben kann man die digitale Notfallkarte beim DRK-Ortsverein Burgdorf (drk-ortsverein-burgdorf@arcor.de oder Telefon 05136-81717).

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