Zum Inhalt springen
Die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion, Cornelia Busch, im Gespräch mit der Leiterin des BTZ, Silvia Fauth Foto: SPD-Regionsfraktion Hannover

25. September 2020: SPD-Regionsfraktion unterwegs: Besuch beim Beratungs- und Therapiezentrum (BTZ)

Gemeinsam mit Elke Zach, der sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Regionsfraktion Hannover, besuchte die Sprecherin der AG Gleichstellung, Cornelia Busch, am 25. September 2020, das Beratungs-und Therapiezentrum (BTZ) in der Bödeckerstraße in Hannover.

Bestehend seit 1989 hat sich das BTZ beständig weiterentwickelt und bietet nun ein umfassendes und vielfältiges Beratungsangebot für Män­ner und Frauen ab 18 Jah­ren an. Die Angebote richten sich schwerpunktmäßig an Frauen, die Gewalt erfahren oder auch selbst ausüben. Aber auch bestärkende An­gebote und psychosoziale Beratung bei Transidentität ergänzen das breite Unterstützungsangebot. Lebensberatung, Krisenintervention, Traumaberatung und Sexualtherapie sind nur einige Beispiele dafür. Ein niedersachsenweites Alleinstellungsmerkmal des BTZ ist die Beratung für Frauen, die selbst Gewalt ausüben: bedingt durch die eigene Gewaltbiographie entwickeln manche Opfer Gewaltstra­tegien, um aus dieser Rolle heraus zu kommen – und werden dabei selbst zu Tä­terinnen. Hier setzt TäBea (Täterinnen-Beratung) an und hilft eigene Gewalthand­lungen zu verstehen.

Ein anderes, in den letzten Jahren zunehmend genutztes Angebot ist die Beratung bei Transidentität. Mobbing, Angst vor dem Coming-Out und Unsicherheit in der eige­nen Geschlechtlichkeit sind nur einige Bereiche, die im Transitionsprozess (Übergangsprozess) bedeutsam für die Betroffenen sind.

„Qualifizierte psychotherapeutische Beratung benöti­gt einen stabilen finanziellen Rahmen und Projektplanungssicherheit!“, schlussfolgert Cornelia Busch und verweist damit auf die finan­ziell angespannte Lage be­sonders im Tätigkeitsfeld der Beratung bei Transidentität. Im Zuge der anstehenden Haushaltsplanungen wird sich die SPD-Regionsfraktion vor allem in den Bereichen Gleichstellung und Soziales mit der finanziellen Förde­rung von Beratungsstellen beschäftigen.

Vorherige Meldung: SPD-Regionsfraktion unterwegs: Besuch beim Beratungszentrum Ophelia in Langenhagen

Nächste Meldung: Ortstermin in Wunstorf zum Ausbau der Radwege am Mittellandkanal

Alle Meldungen