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Elf Personen stehen mit Abstand vor dem Laatzener Rathaus Foto: AWO | Fotograf: Christian Degener

26. August 2020: SPD-Regionsfraktion unterwegs: Besuch beim Projekt Strom-Spar-Check in Laatzen

Am Mittwoch, den 26. August 2020, hat die SPD-Regionsfraktion Hannover das Projekt Strom-Spar-Check in Laatzen besucht. Das Projekt wird von der AWO Region Hannover in Kooperation mit der Klimaschutzagentur angeboten und von der Stadt Laatzen sowie dem Jobcenter unterstützt. „Ich bedanke mich insbesondere bei der Stadt Laatzen, dass sie dem Strom-Spar-Check Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Nur, wenn der Kontakt zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern schnell und unkompliziert geknüpft werden kann, kann das Projekt erfolgreich sein.“, so Peter Heberlein, Sprecher der AG Umwelt und Klimaschutz.

Beim Strom-Spar-Check können Leistungsbezieherinnen und -bezieher eine kostenlose Beratung zum Thema Stromsparen in Anspruch nehmen. Das Besondere ist, dass die Stromsparhelfer bei den Wohnungsbesichtigungen Soforthilfen, wie etwa Leuchtmittel, im Wert von bis zu 70,- € mitbringen. Außerdem haben die Stromsparhelfer Messgeräte dabei, mit denen der Verbrauch von Stand-By-Geräten gemessen werden kann. Möglichkeiten noch etwas Strom und damit auch etwas Geld zu sparen, werden unmittelbar ersichtlich.

Das Besondere beim Strom-Spar-Check ist, dass die Einsparpotenziale nicht nur ermittelt, sondern die Soforthilfen auch gleich kostenlos installiert werden. Der Beratung folgt also eine unmittelbare Hilfe und ist damit praktische Klimaschutzarbeit.

„Klimaschutz beginnt im Alltag eines jeden Menschen“, stellt Heberlein fest. „Ich freue mich besonders, dass es uns mit dem Strom-Spar-Check gelungen ist, ein weiteres Projekt nicht nur für Hausbesitzer ins Leben zu rufen, sondern auch die Mieterinnen und Mieter zu erreichen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass das Projekt auch in anderen Kommunen angeboten wird und wir neue Kooperationen vor Ort realisieren können.“

Gerade für einkommensschwache Haushalte ist es in Zeiten von Corona besonders wichtig, die Energiekosten im Blick zu haben, da etwa durch häufigeres Kochen zu Hause und Homeschooling die Geräte länger laufen, als sonst. Peter Heberlein betont: „Die Beratungen treffen gerade jetzt einen Nerv. Wir müssen verhindern, dass die Corona-Pandemie das Risiko für Armut weiter erhöht, dafür sind viele Stellschrauben notwendig. Der Strom-Spar-Check kann hier einen guten Beitrag leisten.“

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