Regina Hogrefe | Sprecherin für Wirtschaft und Beschäftigungsförderung
Regina Hogrefe | Sprecherin für Wirtschaft und Beschäftigungsförderung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit den ersten Vorboten des Frühlings kommt hier der April-Newsletter der SPD-Regionsfraktion Hannover. Damit informieren wir euch über aktuelle Themen aus der Region und geben einen Rückblick auf unsere zahlreichen Besuche und Gespräche.

Auf zwei Veranstaltungen im Mai weisen wir schon heute hin: zum einen wollen wir am 28. Mai über Demokratie-Resilienz auf der kommunalen Ebene diskutieren und bereits am 26. Mai setzen wir unsere Initiative zur Gründung einer Regionsküche für gesundes Mittagessen mit einer Power-Talk-Veranstaltung fort.

Im Interview kommt diesmal unsere gesundheitspolitische Sprecherin Anja Sander zu Wort.  

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen

Regina Hogrefe
Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion Hannover



+++ Save-the-date zu unseren Veranstaltungen +++

Für eine gute Mittagessenversorgung an Schulen

Satt lernt besser!

Am Dienstag, 26. Mai 2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr
im Haus der Region Hannover | 30169 Hannover | Eingang Hildesheimer Straße 18 | Raum N 003

Wir laden herzlich ein zu unserer Power-Talk-Veranstaltung “Satt lernt besser!” als Gast im Plenum dabei zu sein.
Unsere Podiumsgäste werden in drei Power-Talk-Runden kurzweilig und konstruktiv zu verschiedenen Themenkomplexen diskutieren und uns Ihre Expertise näherbringen.

Alle Infos gibt es hier: Satt lernt besser!


Gemeinsam stark vor Ort

Wie bewahren wir die Demokratie in den Kommunen?

Die SPD-Regionsfraktion Hannover und die SGK Region Hannover laden ein

am Donnerstag, 28. Mai 2026 von 18:30 bis 20:00 Uhr
im Haus der Region Hannover | 30169 Hannover | Eingang Hildesheimer Straße 20 | Raum 602 (6. OG) 

Das Vertrauen der Menschen in den Staat und seine Institutionen ist für den Bestand einer freiheitlichen Demokratie zwingend notwendig – aber nicht selbstverständlich.

So genießt die Polizei in Deutschland ein hohes Maß an Vertrauen und über das Projekt der Demokratiearbeit wirken Polizei und Zivilgesellschaft im kommunalen Umfeld demokratiestärkend zusammen und machen so Demokratie auch als Lebensform erfahrbarer.

Mit der kommunalen Sicht wollen wir anhand von konkreten Beispielen aus Duisburg und Hannover deutlich machen, welche Herausforderungen aber auch welche Lösungsansätze es in der Demokratiearbeit vor Ort gibt.

Dieses Thema ist aktueller denn je und so freuen wir uns auf eine spannende Veranstaltung gemeinsam mit Ihnen und Euch.

Anmeldungen bitte bis zum 21. Mai 2026 an:
anmeldung@spd-regionsfraktion-hannover.de
oder hier über das Online-Anmeldeformular mit weiteren Infos zur Veranstaltung:
Wie bewahren wir die Demokratie in den Kommunen?


+++ Aus der Regionsversammlung +++

REGIONSVERSAMMLUNG KURZ UND KNAPP

In der Regionsversammlung am 21. April 2026 wurden viele Themen beraten und in verschiedenen Politikbereichen u.a. folgende Beschlüsse gefasst:

SOZIALES

Weiterentwicklung des Wohnraumförderprogramms:

  • Ziel: Mehr bezahlbaren Wohnraum durch attraktivere Förderbedingungen schaffen
  • Umsetzung: Drei neue Förderrichtlinien für Planung & Flächenankauf, sozialen Wohnungsbau und Belegungsrechte
UMWELT UND KLIMASCHUTZ

Das Investitionsprogramm Klimaschutz 2035

  • Natürlicher Klimaschutz
  • Umsetzung Wasser-, Moor, Boden-, Wald-, Klimaanpassungsstrategien

Schutz von Igeln

  • Ziel: Verzicht auf nächtliche Mähroboter zum Schutz nachtaktiver Tiere
  • Maßnahmen: Aufklärung, Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen
WIRTSCHAFT UND BESCHÄFTIGUNG

Die Änderung der Richtlinie zur Förderung der Ausbildungs*lotsinnen

  • Ziel: Mehr Schulen einbinden durch flexiblere Finanzierung
  • Umsetzung: Aufhebung der 50/50-Regel und Auswahl der Träger nach Bedarf der Schulen

Fortführung des “Fonds für sozial-ökologische Innovationen”INTEGRATION

  • Förderung von Projekten und Ideen im sozialen und nachhaltigen Bereich
  • Umsetzung und Begleitung durch das kreHtiv Netzwerk Hannover e. V. sowie Vernetzung mit bestehenden Angeboten
INTEGRATION
  • Änderung und Weiterentwicklung der Richtlinie des Regionsfonds für Vielfalt und Teilhabe
MOBILITÄT
  • SPNV-Fahrplanmaßnahmen 2027
  • Die Bestellung einer zusätzlichen Linie zwischen Celle und Hannover
  • Die Beschaffung von 17 Stadtbahnfahrzeugen des Fahrzeugtyps TW 4000
  • Realisierung und Finanzierung der Umsteigeanlage Isernhagen mit Fahrrad-, Parkplätzen und Busanbindung

Einige dieser Themen werden nachfolgend über Reden der Abgeordneten genauer dargestellt.
Interessierte finden die Drucksachen sowie weitere Sitzungstermine und Tagesordnungen zu den Regionsversammlungen und den Sitzungen der Fachausschüsse hier: 
https://ris.hannit.de/public/


Weiterentwicklung der Richtlinie des Regionsfonds für Vielfalt und Teilhabe

Parisa Hussein-Nejad | Integrationspolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion bei ihrer Rede in der Regionsversammlung
Parisa Hussein-Nejad | Integrationspolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion bei ihrer Rede in der Regionsversammlung

Zur Änderung und Weiterentwicklung der Richtlinie des Regionsfonds für Vielfalt und Teilhabe, hier der Redebeitrag der integrationspolitischen Sprecherin, Parisa Hussein-Nejad.

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrte Damen und Herren,

wir sprechen heute über die Weiterentwicklung des bisherigen Integrationsfonds hin zum Regionsfonds für Vielfalt und Teilhabe.

Und damit sprechen wir nicht nur über Richtlinien.

Wir sprechen darüber, wie wir als Region auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren – und wie wir Teilhabe konkret ermöglichen.
Unsere Gesellschaft verändert sich. Sie wird vielfältiger, sie wird dynamischer – aber auch widersprüchlicher.

Und genau deshalb brauchen wir Instrumente, die nicht nur verwalten, sondern die Orientierung geben, die Zugang schaffen und die Beteiligung ermöglichen.

Der Fonds war und ist dafür ein wichtiges Instrument.
Aber er muss mit dieser Realität mitgehen. Und genau das bildet sich in den neuen Richtlinien ab.

Das zeigt sich ganz konkret:
Zum Beispiel darin, dass stärker auf vulnerable Gruppen geschaut wird.

Dass Demokratiestärkung und ehrenamtliches Engagement ausdrücklich benannt werden.
Und dass auch regionale Unterschiede und Strukturbedarfe stärker berücksichtigt werden.
Das ist eine klare inhaltliche Weiterentwicklung: weg von einem engen Integrationsverständnis hin zu einer breiteren Perspektive auf Teilhabe.

Gleichzeitig wird der Zugang erleichtert:
Mit dem vereinfachten Verfahren können kleinere Projekte schneller unterstützt werden – gerade dort, wo Engagement oft ohne große Strukturen entsteht.

Hier entscheidet die Stabsstelle – nah an der Praxis.

Für größere Projekte bleibt die Fachjury bestehen.
Und das ist wichtig, weil hier unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

Diese beiden Wege ergänzen sich:
Verlässlichkeit und Klarheit in den Verfahren – und gleichzeitig die notwendige Flexibilität, um auf Entwicklungen reagieren zu können.
Was mir dabei wichtig ist:
Förderung ist kein Selbstzweck. Und sie ist auch kein Automatismus.

Sie ist eine bewusste Entscheidung dafür, gesellschaftliche Teilhabe aktiv zu ermöglichen – und sie braucht gleichzeitig Transparenz, Nachvollziehbarkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln.

Und genau hier setzt auch die neue Präambel an.
Sie macht deutlich, worum es im Kern geht: Die Region Hannover übernimmt Verantwortung für gesellschaftliche Vielfalt – nicht abstrakt, sondern konkret im Zusammenleben vor Ort.

Ich finde: Das ist ein stimmiger und notwendiger Schritt. Denn am Ende geht es nicht nur um Richtlinien.

Es geht darum, ob wir die Veränderungen in unserer Gesellschaft ernst nehmen –
und ob wir die Menschen erreichen, die wir erreichen wollen.

Vielen Dank.


Weiterentwicklung des Wohnraumförderprogramms der Region Hannover

Angelo Alter | Sozialpolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion bei seiner Rede in der Regionsversammlung
Angelo Alter | Sozialpolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion bei seiner Rede in der Regionsversammlung

Zur Weiterentwicklung des Wohnraumförderprogramms der Region Hannover hier der Redebeitrag des sozialpolitischen  Sprechers, Angelo Alter.

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

bezahlbarer Wohnraum ist keine Ware wie jede andere. Er ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, der Teilhabe – und letztlich des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Und genau deshalb müssen wir heute klar sagen: Der Markt allein wird diese Aufgabe nicht lösen.

Wir erleben seit Jahren, dass sich immer mehr Menschen – Familien, Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit mittleren Einkommen – aus dem Wohnungsmarkt herausgedrängt fühlen. Gleichzeitig ziehen sich Investoren zurück, wenn Renditen nicht mehr stimmen. Das Ergebnis ist eine gefährliche Schieflage.

Die Weiterentwicklung des Wohnraumförderprogramms der Region Hannover ist deshalb nicht nur sinnvoll – sie ist dringend notwendig. Und sie ist, das will ich ausdrücklich betonen, ein Schritt in die richtige Richtung.

Denn sie folgt einem zentralen sozialdemokratischen Grundsatz:

Wohnen darf nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen bleiben – der Staat muss gestalten.

Ein wesentlicher Fortschritt ist die Stärkung der Kommunen.

Wenn Städte und Gemeinden künftig beim Flächenerwerb unterstützt werden, dann ist das mehr als ein technisches Detail. Es ist ein Paradigmenwechsel.

Denn wer den Boden besitzt, entscheidet über die Zukunft der Stadt. Und diese Entscheidung darf nicht allein renditegetriebenen Interessen überlassen werden.

Mit der Förderung des kommunalen Flächenerwerbs geben wir den Kommunen ein Stück Gestaltungsmacht zurück.
Wir ermöglichen Konzeptvergaben statt Höchstpreislogik.
Wir setzen Gemeinwohl vor kurzfristigen Profit.

Das ist verantwortungsvolle Bodenpolitik.

Ebenso wichtig ist die gezielte Förderung gemeinwohlorientierter Akteure.
Genossenschaften, kommunale Wohnungsunternehmen, Baugruppen – sie alle stehen für langfristige Stabilität statt kurzfristiger Rendite.

Wenn wir diese Akteure stärken, dann investieren wir nicht nur in Wohnraum – wir investieren in soziale Nachbarschaften, in Verlässlichkeit und in dauerhaft bezahlbare Mieten.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die klare Ausrichtung auf die Menschen, die Unterstützung wirklich brauchen.

Das Programm nimmt gezielt Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen in den Blick – also genau jene, die auf dem freien Markt immer häufiger durchs Raster fallen.

Und lassen Sie mich eines deutlich sagen: Es ist kein Randproblem mehr. Es ist längst ein Problem der Mitte unserer Gesellschaft.

Besonders hervorzuheben ist auch die Öffnung für neue Wohnformen. Gemeinschaftliches Wohnen, barrierefreie Angebote, die Umnutzung von Beständen – all das zeigt: Wir denken Wohnen nicht mehr eindimensional, sondern orientieren uns an realen Lebenslagen.

Das ist moderne Sozialpolitik.

Aber – und auch das gehört zur Ehrlichkeit dazu – dieses Programm allein wird die Wohnungsfrage nicht lösen.

Wir brauchen weiterhin:

  • eine stärkere öffentliche Förderung,
  • eine verlässliche soziale Wohnraumbindung über Jahrzehnte hinweg,
  • und eine klare politische Haltung gegen Spekulation mit Wohnraum.

Denn Wohnen ist ein Grundbedürfnis – und kein Anlageprodukt.

Die vorliegende Weiterentwicklung zeigt, dass wir auf regionaler Ebene handeln können und handeln wollen.
Sie zeigt, dass wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, statt uns auf Marktmechanismen zu verlassen.

Und sie zeigt, dass wir verstanden haben: Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht zufällig – er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
lassen Sie uns diesen Weg konsequent weitergehen.

Mit einer starken öffentlichen Hand, mit klarer sozialer Ausrichtung und mit dem festen Ziel, dass Wohnen in unserer Region für alle Menschen bezahlbar bleibt.

Vielen Dank!


Investitionsprogramm Klima 2026-2035

Dr. Robert Schmitz | Stellv. umweltpolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion bei seiner Rede in der Regionsversammlung
Dr. Robert Schmitz | Stellv. umweltpolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion bei seiner Rede in der Regionsversammlung

Die Regionsversammlung hat das „Investitionsprogramm Klima 2026-2035“ beschlossen. Dazu hier der Redebeitrag des  stellv. umweltpolitischen Sprechers, Dr. Robert Schmitz.

- Es gilt das gesprochene Wort -

Frau Vorsitzende, sehr geehrte Damen und Herren,

bei politischen Themen wird oft die Frage gestellt: „Was habe ich davon?“ Insbesondere auch: „Was habe ich von Umwelt- und Klimaschutz?“

Zu wenig konkret erscheint dann manchmal der Hinweis, dass der Mensch bei seinen Lebensbedingungen auf eine intakte Umgebung angewiesen ist.

Warum ergibt sich daraus also Handlungsbedarf, und welche Maßnahmen sind dazu geeignet?

Wir erleben eine Veränderung des Klimas, die durch das Wirtschaften des Menschen bedingt ist, insbesondere durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas. Das ist wissenschaftlich sehr gut belegt.

Das führt zum Anstieg der Durchschnittstemperatur, verursacht immer mehr Extremwetterereignisse, immer mehr Hitze, Hochwasser und andererseits Dürre, ein Abschmelzen von Gletschern und Polkappen sowie einen Anstieg des Meeresspiegels. Das kann eines Tages die deutschen Küsten gefährden.

Insgesamt steht fest, dass ohne Maßnahmen zum Klimaschutz unsere Lebensbedingungen ab einem bestimmten Punkt nicht mehr beherrschbar sein werden.
Damit ist der Handlungsbedarf gegeben, auch in der Region Hannover.

Deswegen haben wir uns hier das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2035 gesetzt, das wir möglichst gut erfüllen möchten. Es gibt Prognosen, dass wir diese Marke nicht genau erreichen werden, aber eine weitgehende Reduktion des Treibhausgasausstoßes ist bereits für sich genommen ein lohnendes Ziel.

Das geeignete Maßnahmenpaket dazu wird mit dem „Investitionsprogramm Klima 2026-35“ entwickelt und geliefert. Das Paket wird auch finanziell hinterlegt.

Die Maßnahmen werden nicht mehr einzeln hinsichtlich ihres Nutzens abgewogen, sondern sie werden im Zusammenspiel betrachtet.

Damit ist das Investitionsprogramm Klima ein Meilenstein. Es ist aus der Regionsversammlung heraus angeregt worden und bereits mit einem Haushaltsbeschluss versehen.

Das Investitionsprogramm beruht auf den folgenden drei Säulen:

1. Natürlicher Klimaschutz, insbesondere mit den Wasser-, Moor-, Boden- und Waldstrategien sowie die Anpassung an diejenigen Folgen des Klimawandels, die nicht mehr abzuwenden sind

2. Umstellung auf klimafreundliche Energien wie Wind und Solar, hier sind auch Energiespeicher und der Netzausbau zu nennen, Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger gibt es in Form einer Energiegenossenschaft und mit Förderrichtlinien
3. Nachhaltige Förderung des klimaneutralen Umbaus von Wirtschaft und Industrie in der Region Hannover

Der Finanzbedarf für das Investitionsprogramm Klima wird für die zehn Jahre von 2026 bis 2035 mit 250 Mio. Euro angesetzt. Es ist zu erwarten, dass ein wichtiger Teil davon mit Fördergeldern von Land, Bund und EU getragen werden kann. In der gegenwärtigen Finanzplanung der Region sind für das Programm bis 2029 ca. 80 Mio. Euro vorgesehen.

Ich zitiere noch eine weitere Frage: „Andere machen doch auch nichts, warum sollen wir was machen?“

Zunächst einmal stimmt das nicht, in großen Industrienationen gibt es einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien. Außerdem ist der Beitrag, den wir zur Umstellung der Energieversorgung leisten können, auch ein wirtschaftlicher Vorteil.

Es ist bereits ein großer Fortschritt, dass in der Region Hannover inzwischen 60% des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Beispielsweise sind Elektroautos sicherlich auf lange Sicht günstiger unterwegs als Fahrzeuge, die von zunehmend unsicheren Tankstellenpreisen abhängen.

Manche sagen auch: „Wie konnten wir nur aus der Atomkraft aussteigen?“

Atomkraft ist nicht nur eine schmutzige Hochrisikotechnologie, deren Müll sich nicht beseitigen lässt. Sie ist auch außerordentlich teuer. Bis viel gepriesene neue Minireaktoren entwickelt, geplant und gebaut sind, hat man in der Zwischenzeit einen viel größeren und verträglicheren

Beitrag zur Energieversorgung geleistet, wenn man die Investitionen in die erneuerbaren Quellen lenkt.

Es liegt ein Änderungsantrag der Gruppe CDU/FDP vor. Damit würde nur ein Bruchteil der Maßnahmen umgesetzt, die für den Umgang mit dem Klimawandel erforderlich sind.

Liebe Kolleginnen und Kollegen von der CDU/FDP-Gruppe, bedenken Sie bitte, dass sich insbesondere auch CDU-geführte Bundesregierungen zum Klimaschutz bekannt haben, und orientieren Sie sich daran!

Die Kosten für angemessene Maßnahmen zum Klimaschutz sind wesentlich günstiger als die Schäden, die ein ungebremster Klimawandel verursachen würde. Deswegen ist das Investitionsprogramm Klima eine gute Investition in die Zukunft!

Wir bitten um Zustimmung in ungeänderter Fassung!

Vielen Dank!



++ Die SPD-Fraktion unterwegs in der Region Hannover ++

AG Gesundheit vor Ort

Besuch beim KRH Laatzen - Agnes-Karll-Krankenhaus

Am 22. April 2026 war unsere AG Gesundheit im Agnes-Karll-Krankenhaus in Laatzen zu Besuch.

Dort wird aktuell viel renoviert: Die Patientenzimmer werden schrittweise auf den neuesten Stand gebracht und die Zentrale Notaufnahme wird erneuert und deutlich vergrößert. 
So konnten wir uns vor Ort ein gutes Bild von den laufenden Maßnahmen und den nächsten Schritten machen.

Wir bedanken uns herzlich für die offenen Gespräche und die interessanten Einblicke in die Arbeit vor Ort.


Besuch der KRH-Psychiatrie in Langenhagen

Am 13. April 2026 haben Mitglieder der AG Gesundheit der SPD-Regionsfraktion Hannover die KRH-Psychiatrie in Langenhagen besucht. Wir konnten spannende Einblicke in einen besonderen Bereich der medizinischen Versorgung gewinnen. Im Vergleich zur somatischen Versorgung ist es in der Psychiatrie besonders wichtig, niedrigschwellig erreichbar zu sein - deshalb bleibt eine dezentrale Versorgung weiterhin sinnvoll.

Aktuell wird ein Gebäudeteil zur Tagesklinik umgebaut. Diese wird in Langenhagen bestehen bleiben, auch wenn die Psychiatrie perspektivisch an den Standort des Nordstadtkrankenhauses verlegt wird.



AG Verkehr vor Ort - Besuch im Eisenbahn-Ausbildungszentrum der BBS Burgdorf

Im Rahmen eines sehr informativen Austauschs konnten wir uns am 16. April 2026 einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Ausbildungsberufe im Eisenbahnbereich verschaffen. Besonders eindrucksvoll war der praxisnahe Einblick in den Arbeitsalltag – vom eigenständigen Steuern eines Personenzuges am Fahrsimulator bis hin zur digitalen Simulation moderner Stellwerkstechnik.

Der Termin hat eindrücklich gezeigt, wie anspruchsvoll, verantwortungsvoll und zugleich zukunftsorientiert die Berufe rund um die Schiene sind.


Besuch bei der Bahnhofsmission

Am 31. März 2026 war unser sozialpolitischer Sprecher Angelo Alter zu Besuch bei der ökumenischen Bahnhofsmission. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen gaben einen spannenden Einblick in die Tätigkeit der Bahnhofsmission. Die Einrichtung am Hauptbahnhof Hannover gibt es seit 130 Jahren. Nach wie vor ist sie eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die sich in und um den Bahnhof aufhalten und Hilfe benötigen.

Über die Kerntätigkeit hinaus gibt es seit sechs Monaten das Projekt Bahnhofläufer. Die Mitarbeitenden dieses Projektes bewegen sich im Bahnhof und sprechen gezielt Menschen an, die scheinbar Hilfe benötigen. Sowohl die Bahnhofsmission als auch das Projekt Bahnhofläufer sind vor Ort gut etabliert und für viele Menschen eine bekannte Anlaufstelle.


AG Soziales vor Ort: Besuch bei Mittendrin Hannover e.V.

Am 19. März 2026 war die AG Soziales, Wohnungswesen und Teilhabe (SWT) der SPD-Regionsfraktion Hannover zu Gast bei Mittendrin Hannover e.V.

Im Austausch mit dem Verein wurde deutlich, wie zentral echte Inklusion für gesellschaftliche Teilhabe ist – von der frühkindlichen Bildung über den Schulalltag bis hin zum Übergang in Ausbildung und Beruf.
Seit 2007 setzt sich Mittendrin mit großem Engagement dafür ein, Familien zu beraten und strukturelle Hürden abzubauen. Besonders wichtig: die unabhängige Teilhabeberatung, die Menschen von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter begleitet.

Vielen Dank für die offenen Gespräche und die wichtigen Impulse für unsere politische Arbeit vor Ort!


AG Verkehr vor Ort: Besuch bei der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH

Am 17. März 2026 besuchte die AG Verkehr der SPD-Regionsfraktion Hannover die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH (infra), um sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

Die infra verantwortet seit 2001 die gesamte Stadtbahn-Infrastruktur in Hannover - von Strecken und Tunneln über Haltestellen bis hin zu Park+Ride-Anlagen.
Im Mittelpunkt standen laufende Baumaßnahmen, der Ausbau und die Instandhaltung der Infrastruktur sowie die Barrierefreiheit: 89 % der Haltestellen der ÜSTRA sind bereits barrierefrei (Stand: 19. Januar 2026).

Auch der Masterplan Stadtbahn war Thema, der die langfristige Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit des Systems in den Blick nimmt.


AG SKS vor Ort: Besuch beim Schullandheim „Heideheim“ in Burgwedel

Am 12. März 2026 besuchten Mitglieder der AG Schule, Kultur und Sport, begleitet von unserem Schülerpraktikanten Mika, das Schullandheim „Heideheim“ in Burgwedel.

Idyllisch im Wald an der Grenze zur Wedemark gelegen, haben wir mit dem Vorstand und der Heimleitung über Besucher:innenzahlen, Brandschutz, Sanierung und weitere Themen gesprochen. Eine Hausführung und Besichtigung des Geländes rundeten den Besuch ab.


+++ Aus der Fraktionsgeschäftsstelle +++

Mein Name ist Mika und ich besuche die 9. Klasse der Helene-Lange-Schule.

In dieser Woche [vom 9. bis 13. März - Anm. d. Red.] durfte ich mein Schülerpraktikum in der Geschäftsstelle der SPD-Regionsfraktion absolvieren. Dabei konnte ich viele interessante Einblicke hinter die Kulissen des politischen Geschehens gewinnen.

Während meines Praktikums durfte ich an verschiedenen Ausschüssen und Arbeitsgemeinschaften teilnehmen. Dazu gehörten unter anderem der Ausschuss für Soziales, Wohnungswesen und Teilhabe, der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz sowie die AG Verkehr.
In der AG Verkehr durfte ich sogar Protokoll führen. Das hat mir besonders viel Spaß gemacht, da ich mir dadurch schnell einen Überblick über die gesamte Sitzung verschaffen konnte.

Außerdem durfte ich am 12.03. an einem Besuchstermin im Schullandheim „Heideheim“ teilnehmen. Dort habe ich erkannt, dass Politik nicht nur aus dem Schreiben von Gesetzen und politischen Debatten besteht, sondern auch viele andere Aufgaben umfasst, denen Politikerinnen und Politiker nachgehen müssen.
Während der gesamten Praktikumszeit habe ich viel über die Arbeit in der Politik gelernt, und alle Fragen, die ich gestellt habe, wurden ausführlich beantwortet.

Mein herzlicher Dank gilt meinen Ansprechpartnern während dieser Woche sowie der gesamten SPD-Regionsfraktion für die freundliche Aufnahme in ihr Team.


+++ Aus der Fraktion +++ Unsere Sprecher:innen +++ 

Interview mit der Regionsabgeordneten Anja Sander
Sprecherin der SPD-Regionsfraktion für Gesundheit

Anja Sander | Gesundheitspolitische Sprecherin
Anja Sander | Gesundheitspolitische Sprecherin

In welchem Wahlbereich bist du tätig, und wie lange bist du schon Mitglied der Regionsversammlung?
Ich bin im Wahlbereich 10 (Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel) tätig. 
Seit 2021 gehöre ich der Regionsversammlung an.

In welchen Ausschüssen vertrittst du die Fraktion, und welche Rolle spielst du dort?
Meine Ausschüsse sind der Gesundheitsausschuss (GA) wo ich die Fraktion als Sprecherin vertreten darf. Im Ausschuss für Soziales Wohnungswesen und Teilhabe (SWT) bin ich als stellvertretende Sprecherin aktiv. Des Weiteren habe ich noch einen Sitz für die Fraktion im Ausschuss für Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsangelegenheiten (FRO).

Außerdem bin ich stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Du bist Sprecherin der SPD-Regionsfraktion für Gesundheit – ein großes Themenfeld. Welche Themen genau umfasst der Gesundheitsbereich?
Ein großer Bereich umfasst die Begleitung und Umsetzung der Medizinstrategie 2030.

Das Gesundheitsamt fällt in unseren Ausschuss sowie einige Vereine und Verbände, die von der Region Hannover eine Zuwendung im Bereich Gesundheitsprävention erhalten.

Dazu gehören z.B. die Hannöversche AIDS-Hilfe e.V., Phönix e.V., das Projekt LaStrada und der Kaiserschnittstelle e.V.

Ein großes Thema ist die Medizinstrategie 2030. Was sind die Kernpunkte der Strategie und welche Vorteile bietet sie für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in der Region Hannover?
Die Medizinstrategie 2030 ist ausgerichtet an einer bestmöglichen Versorgung unter den aktuellen gesetzlichen Aufgaben sowie an den Veränderungen in der Gesundheitsversorgung.

Das Gesundheitswesen leidet unter Personalmangel und fehlenden finanziellen Mitteln. Was ich sehr bedauere, da ich finde, dass die Gesundheit ein wichtiger Bestanteil der Daseinsvorsorge ist. Mit der Medizinstrategie 2030 haben wir dennoch einen Weg gefunden den Herausforderungen bestmöglich zu begegnen und die Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Region zukunftssicher auszurichten.

Was beschäftigt dich inhaltlich und persönlich am Meisten und welche Prioritäten setzt du in deiner Arbeit? Gibt es ein Projekt, dass du in den kommenden Jahren voranbringen möchtest?
Es gibt viele Prioritäten, die ich inhaltlich weiter begleiten möchte. Ein großes Augenmerkt liegt auf dem Klinikum Region Hannover (KRH). Ich denke, dass es nach der Medizinstrategie 2030 eine weitere Medizinstrategie geben muss. Wir müssen alles dafür tun, dass das KRH für die Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover und darüber hinaus in öffentlicher Trägerschaft bleibt, ich bin strikt gegen eine Privatisierung von Krankenhäusern.

Nun noch ein paar „privatere“ Fragen: Was schätzt du an der Region Hannover besonders? Gibt es Orte oder Besonderheiten, die dir besonders am Herzen liegen und die du unseren Leser:innen empfehlen kannst?
Ja, die gibt es definitiv und haben sich in den letzten fünf Jahren für mich nicht geändert. Ich liebe unseren Wochenmarkt am Samstag. Es ist wie Urlaub, wenn man im Sommer darüber schlendert, seinen Einkauf in entspannter Atmosphäre erledigt und danach in unserer schönen Markthalle oder auch draußen vor der Markthalle, einen schönen Cappuccino trinkt.

Wenn du einen Wunsch für die Zukunft der Region Hannover frei hättest, welcher wäre das?
Ich wünsche mir, dass die Bürgerinnen und Bürger am 13.09.2026 Eva Bender zur neuen Regionspräsidentin wählen. Mit Eva hätten wir eine Frau als Präsidentin, die die Menschen zusammenbringt und sie nicht spaltet, das ist das, was wir brauchen.